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Nationalparks in Indien

Nationalparks in Indien
Reiseempfehlung vom Spezialisten

Auf Safari durch die Tier- und Pflanzenwelt Indiens!

Hier erfahren Indien-Reisende, wo welche Nationalparks in Indien liegen, welche Besuchszeiten (Wetter und Reiseklima) sich eignen, in welchen Landschaften welche Tiere heimisch sind und wie man die Parks am besten erreicht (meist ist eine längere Autofahrt vom Flughafen oder Bahnhof aus notwendig. (Direkt zu den einzelnen Nationalparks)

Indiens Nationalparks sind für ihre Tiger bekannt. Allerdings ist die Chance, einen Vertreter der stolzen Großkatze zu treffen, nicht in jeder Gegend gleich hoch.

Hier erfahren Sie, wo sich die Tiger-Safari am meisten lohnt, aber auch, welche beeindruckenden Landschaften sich hinter den einzelnen Nationalparks verbergen. Und, welche seltenen Tierarten neben dem Tiger in Indiens Naturräumen vorkommen. Denn die landschaftliche Diversität Indiens von den nördlichen Bergregionen des Himalayas (Corbett Nationalpark) bis hin zur Küste des Indischen Ozeans (Peryiar Nationalpark) bietet ganz unterschiedlichen Tierwelten Schutz.

Wo die wilden Katzen leben: Tiger in Indiens Nationalparks

Bengalischer Tiger

Wer während seiner Indien-Reise erfolgreich auf Tigerpirsch gehen möchte, sollte folgende Tipps bei der Auswahl seines Nationalparks beachten.

Die schönsten Nationalparks in Indien

In Indiens Norden

  • Corbett Nationalpark: Bengalischer Tiger, Indischer Leopard, Asiatische Elefanten
  • Kaziranga Nationalpark: Panzernashörner, Elefanten
  • Ranthambore Nationalpark: Sambar- und Axishirsche, Gazellen, Süßwasserkrokodile, Schwarzstörche, Leoparden, Streifenhyänen, Lippenbären, Goldschakale, Honigdachse, Rohrkatzen, Kleine Mungos
  • Panna Nationalpark: Sambarhirsche, Bären, Affen, Antilopen (kleine Anzahl von Tigern)
  • Hemis Nationalpark: Schneeleoparden, Wolf, Braunbär, Blauschafe

In Zentralindien

  • Sasan Gir Nationalpark (Westküste): asiatischer Löwe
  • Sundarbans Nationalpark (Ostküste)
  • Kanha Nationalpark: Bengal-Tiger
  • Pench Nationalpark: Tiger, Sikahirsche
  • Tadoba Andhari Nationalpark: indische Leopard, Lippenbär, Wildbüffel, Krokodil und über 280 Vogelarten
  • Bandhavgarh Nationalpark: Bengal-Tiger, Elefant

In Indiens Süden

  • Periyar Nationalpark: Elefanten-, Bison-, Sambar-Hirschherden

Allgemeines zu Indiens Nationalparks

Es gibt in Indien 93 offizielle Nationalparks. Sie werden von der IUCN (International Union for Conservation of Nature and Natural Resources) als Gebiete der Kategorie 2 eingestuft und sind international anerkannt. Die Nationalparks werden auf Bundesstaatenebene verwaltet. Diese erkennen allerdings mittlerweile mehr als 100 Gebiete in Indien als Nationalparks an.

Geschichte und Entwicklung der Nationalparks in Indien

Der erste Nationalpark Indiens war der Hailey National Park, der 1936 begründet wurde und heute Corbett Nationalpark heißt. Es folgten zunächst wenige. 1970 gab es in ganz Indien nur fünf Nationalparks. Daraufhin wurde ab Anfang der 1970er Jahre zahlreiche Initiativen für Natur- und Wildschutz ins Leben gerufen und der Umweltschutz massiv ausgeweitet.

Besonderes Augenmerk galt vor allem dem Schutz der bedrohten Bengalischen Tiger und dafür richtete man zahlreiche Tiger-Reservate überall in Indien ein. Daher gibt es in Indien heute um die 550 Wildreservate und 446 Naturschutzgebiete der Kategorie 4 nach IUCN – Standards. Langfristig ist geplant bisherige Schutzgebiete zu erweitern und auch neue einzurichten.

Fläche der Nationalparks in Indien

Alles in allem steht in ganz Indien eine Fläche von 157.000 Quadratkilometer unter Schutz. Das entspricht fast fünf Prozent der Fläche des ganzen Landes. Rund 40.000 Quadratkilometer davon sind allein Nationalparks, was etwas mehr als ein Prozent der gesamten Fläche Indiens ausmacht.

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