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  • Pondicherry, Manakula Vinayagar Tempel

  • Kanchipuram, Ekambareshhvara Tempel

  • Hindu-Tempel in Kahjuraho

  • Große Statue von Buddha Maitreya

  • Grabmal und Moschee von Ibrahim Rauza

  • Hindu Pilgerer beim rituellen Baden in Sangam

  • Klosterfest in Ladakh

Religionen in Indien

Die Hinduisten stellen in Indien die Mehrheit der Bevölkerung mit über 80% dar. Die zweitgrößte religiöse Gruppe sind Muslime mit 13,4% der Bevölkerung, gefolgt von der christlichen Gemeinde mit 2,3 %. Dem Sikhismus werden etwa 1,9 %, Buddhismus 0,8% und Jainismus 0,4% zugerechnet. Eine Vielzahl regional sehr unterschiedlicher Religionsformen werden unter „Andere“ zusammengefasst und machen ungefähr 0,6% der Bevölkerung aus.

Hinduismus in Indien

Hinduistische Religionsformen haben ihren Ursprung in der vedischen Zeit in Indien und speziell in den sogenannten Veden. Diese große Vielzahl unterschiedlichster Glaubensformen unter dem Begriff „Hinduismus“ zusammenzufassen, geschah erst ab dem 19. Jh. Vorher wurde meist nur die Bezeichnung „Hindu“ gebraucht, die in erster Linie die nicht-muslimische und nicht-christliche Glaubensformen bezeichnete. Aufgrund dieser Vielfalt existiert im Hinduismus weder ein einheitlicher Religionsstifter oder ein gemeinsames Glaubensbekenntnis, noch gibt es eine zentrale religiöse Institution. Als Hauptströmungen werden heute der Shivaismus, der Vishnuismus und der Shaktismus angesehen.

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Indien

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Islam in Indien

Der Islam kam erst mit der Eroberung ab dem 12. Jh. nach Indien. Die Mehrheit der Muslime gehört der sunnitischen Glaubensrichtung an, aber es leben auch mehr als 20 Millionen Schiiten in Indien. Damit hat das Land, nach dem Iran, die zweitgrößte Anzahl von Schiiten und die drittgrößte muslimische Bevölkerung weltweit.

Christentum in Indien

Zunächst brachten Missionare und später die europäischen Kolonialherrscher das Christentum nach Indien. Die christliche Gemeinschaft macht heute in Indien nur einen sehr geringen Anteil der Bevölkerung aus und sind vor allem noch in den Küstenregionen Goas und Keralas, sowie den großen Metropolen anzutreffen.

Sikhismus in Indien

Der Sikhismus ist besonders in den nordwestlichen Regionen Indiens, im Punjab sehr verbreitet. Obwohl seine Anhänger nur ein kleinen Teil der Bevölkerung ausmachen, genießen Sikhs sehr hohes Ansehen in Politik und Gesellschaft. Dies ist vor allem auf ihre militärischen Erfolge und politischen Einfluss zurückzuführen. So gehörte beispielsweise der Premierminister Indiens (bis 2014), Manmohan Singh, dem Sikhismus an.

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Buddhismus in Indien

Wie auch Hinduismus und Sikhismus hat der Buddhismus seinen Ursprung in Indien. Über lange Zeit gab es nur vereinzelt kleine Gruppen in der Himalaya Region, in Ladakh, Sikkim und Arunchal Pradesh. Hinzu kommt die tibetische Exilgemeinschaft, mit ihrem Hauptsitz in Dharamsala. Seit einigen Jahrzehnten erfreut sich der Buddhismus an steigenden Anhängerzahlen in ganz Indien. Besonders Populär ist der Buddhismus im Bundesstaat Maharashtra.

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Jainismus in Indien

Zuletzt hat auch der Jainismus seine Wurzeln in Indien und entwickelte sich parallel zum Buddhismus. Heute leben die meisten der insgesamt ca. 4,4 Millionen Jainisten in großen Städten in Indien und gehören der Mittel- oder Oberschicht an.

Andere Religionen

Unter „Andere“ ist eine Vielzahl von regional unterschiedlichsten Religionsformen zusammengefasst. Dazu gehören beispielsweise die Gruppe der Parsen, einige kleine jüdische Gemeinden oder die unüberschaubar vielfältigen Glaubensformen der indigenen Bevölkerung in den ländlichen Gebieten Indiens (Adivasis – Ureinwohner). Für mehr Informationen über einige der Adivasi, die sie während einer Reise mit DIAMIR antreffen, finden Sie bei „Ethnien Indiens“.

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