Kalkutta

Kalkutta ist trotz ihrer 300 Jahre alten Geschichte keine besonders alte Stadt, denn im 17. Jahrhundert war es noch ein Dorf. Alle historischen Merkmale stammen aus der Zeit der europäischen Kolonisierung und damit ist Kalkutta zur prachtvollsten Kolonialstadt im orientalischen Raum geworden, die vor allem im handelorientierten Zeitraum des 18. und 19. Jahrhunderts ihren Höhepunkt hatte. Der moderne Aspekt der indischen Metropole liegt in der Kunst– und Filmszene, der spirituelle im hinduistischen Wallfahrtsort mit einem der bedeutendsten Kali-Tempeln.

Sehenswertes in Kalkutta

Am empfehlenswertesten ist eine Erkundung Kalkuttas mit einer Stadtrundfahrt entlang des Victoria Memorial, dem Dalhousie Square, dem Writers Building, der Hauptpost, dem hohen Gericht von Kalkutta sowie der St.-Johns-Kirche. Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt:

  • Die Haora-Brücke ist ein Wahrzeichen von Kalkutta
  • Der Maiden-Park mit Pferden und Schäfern
  • Victoria Memorial ist ein Kolonialgebäude aus weißem Marmor, das aus dem Jahr 1921 stammt
  • Der Botanische Garten aus dem Jahr 1787

Ihr Einstieg in den Indien-Urlaub mit einem Kalkutta-Besuch: Außenpool, Spa Bereich und eine Stadtrundfahrt.

– Anzeige –

Indien • Bhutan

Auf den Spuren des Donnerdrachen
17 Tage Bhutan intensiv: komplette Durchquerung des Königreiches von Ost nach West mit allen Höhepunkten

  • Klosterburgen in Paro, Thimphu, Punakha, Trongsa
  • Zentralbhutan: Bumthang mit Jampey Lhakhang
  • Wanderung zum Kloster Taktshang (Tigernest)

Im Oktober feiern die Einwohner Kalkuttas außerdem ein Fest zu Ehren der Göttin Durga mit Musik, Tanz und vielen kleinen Events. Außerhalb des Zentrums lohnt sich ein Besuch des Dakshineswar Kali Tempel und des Belur Math Tempel.

Reiseklima und Städtefakten für Kalkutta

Kalkutta liegt im Gangesdelta an der Küste im Golf von Bengalen und ist Hauptstadt von Westbengalen. Ende des 17. Jhd. gründete die Britische Ostindien-Kompanie die Stadt am Ufer des Hugli-Flusses am Ganges-Delta eigentlich als Stützpunkt für ihr koloniales Projekt in Indien. Im Laufe der Zeit entwickelte sich der Stützpunkt zur blühenden Metropole und Zentrale der Macht für das britische Imperium. Aktuell ist Kalkutta mit etwa 4,5 Millionen Einwohnern die siebtgrößte Stadt Indiens und bietet Besuchern eine Vielzahl atemberaubender Sehenswürdigkeiten aus der Kolonialzeit.

Kalkuttas Klima ist feucht-heiß und erreicht seinen Höhepunkt, was die Temperaturen angeht, in April und Mai mit 35° Celsius Tageshöchsttemperaturen. Die regenreichsten Monate reichen von Juni bis September. Am empfehlenswertesten ist die Reisezeit für Kalkutta in den Monaten Dezember und Januar, da es dann nicht zu heiß ist mit höchstens 26° Celsius und der wenigste Niederschlag kommt.