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Beste Reisezeit und Klima in Indien

Das Klima in Indien variiert sehr stark von Nord nach Süd. Je nach Urlaubsregion müssen Reisende zu ein und derselben Jahreszeit mit unterschiedlichen Wetterbedingungen rechnen und auch ihre Packliste entsprechend anpassen. Außerdem beherrscht der Monsun das Land und tritt in unterschiedlichen Regionen zu unterschiedlichen Zeiten auf. Trotz dieser Wettervielfalt ist der Oktober der beste Reisemonat für Indien!

Klima in Indien: trocken, tropisch oder kalt?

Indiens Klima reicht von der dürren Wüste von Rajasthan (Jaipur und Jodhpur) bis zum kühlen und grünen Hochland von Assam, dem angeblich feuchtesten Ort auf der Erde. Außerhalb der Gebirgsregionen dominiert im nördlichen und zentralen Indien subtropisches Kontinentalklima, in den Küstenregionen und im Süden herrscht dagegen maritimes, tropisches Klima.

Im Norden schwanken die Temperaturen im Jahresverlauf erheblich: in den Tiefebenen des Nordens liegen die Temperaturen im Dezember und Januar zwischen 10 und 15 °C, zwischen April und Juni dagegen zwischen 40 und 50 °C. In südlichen Regionen ist es im ganzen Jahr konstant heiß.

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Jahreszeiten in Indien

Indien hat drei Jahreszeiten: Neben Sommer und Winter gibt es den Monsun als dritte Jahreszeit.

Jahreszeiten und Reisewetter sowie Reisearten
Jahreszeit Reisewetter und Reisearten
Sommer (heiß)
  • Dauert von März bis Mai
  • Temperaturen bis über 40° Celsius
  • Im trockenen Nordwesten kommt es zu Sandstürmen
  • Geeignet für Reisen durch Nord- und Nordostindien
  • Geeignet für Pilger- und Wanderreisen durch Ladakh, Kashmir, Darjeeling, Rishikesh, Andaman und Nicobar Inseln
  • Himalaya-Pässe sind schneefrei, Trekkingreisen im nördlichen Hochgebirge
  • Nördliches Flachland und Süden sind heiß und trocken
Winter (kalt)
  • Dauert von Oktober/November bis Februar
  • Temperaturen bis zu 25 ° Celsius (gut für Städtebesuch)
  • In den nördlichen Bergregionen am Himalaya Nachtttemperaturen um 0° Celsius (ungeeignet für Trekkingreisen, Jan. – Feb.)
  • Hauptreisesaison in Indien
  • Geeignet für Städtereisen
  • Ungeeignet für Trekkingreisen in Kashmir und Ladakh
  • Beste Reiseregionen: Rajasthan, Goa, Delhi, Agra, Kerala, Andaman und Nicobar Inseln, Maharashtra und einige nordindisch Regionen
Regenzeit (feucht)
  • Dauert von Juni bis September (Süd-West-Monsun)
  • Dauert von Oktober bis Dezember (Nord-Ost-Monsun)
  • Geeignet für Ayurvedareisen in Kerala (volle Blüte und viel Grün), Bootstouren durch Kerala, Touren durch den Nationalpark Periyar
  • Geeignet für: Trekking-Touren in Kaschmir und Ladakh ab Anfang Juni
  • Rajasthan: Palastsightseeing zu angenehmen Temperaturen

Indiens Klimazonen

Je nach Breitengrad fallen in Indien Sommer und Winter anders aus. Sommer im Norden ist nicht gleich Sommer im Süden.

Bergregion im Norden

Am Fuße des Himalayas herrschen alpine, teils gemäßigte und sogar arktische Klimaverhältnisse. Die beste Reisezeit für eine Tour oder Trekkingreise durch das indische Himalayagebiet sind die Sommermonate März bis Juli. Der Monsun ist hier aber nicht so stark, so dass auch Juni bis September gute Reisemonate sind. Zu Beginn des indischen Winters Anfang Oktober wird es in Ladakh richtig kalt (bis zu 40° Celsius) und Schneefall hat die Pässe unpassierbar gemacht, die erst Anfang Juni wieder frei werden.

Im Winter kann man in den Himalayastaaten Himachal Pradesh, Kaschmir und Ladakh keinen Trekkingurlaub machen. Allerdings sind die Täler eis- und schneefrei und daher eignet sich das Gebiet für Kulturrundreisen, da in dieser Zeit viele Klösterfeste in der Region Ladakh stattfinden.

In Kashmir gibt es im Winter sogar eine Skisaison, etwa von November bis April ist es dort am kältesten. Beste Reisezeit für die Kashmir-Region sind die Monate Mai bis Oktober.

Nordindien

Im nördlichen Indien ist das klima subtropisch. Der Sommer kann sehr heiß, der Winter kühl, aber nicht allzu kalt sein, sondern angenehm sein. Die beste Reisezeit für Nordindien sind die Monate Februar bis April sowie für Trekkingreisen Oktober und November. Die Monate um den indischen Winter herum sind warm und trocken. Von Mai bis September kann es in den Tälern der Reiseregion Sikkim zu feuchtheißen Regenschauern kommen

Südindien

Im südlichen Indien ist das Klima tropisch, mit konstant heißen Temperaturen. Die beste Reisezeit im südwestlichen Indien sind die Monate Oktober bis März. Bereits im März müssen sich Reisende aber schon auf tropische Temperaturen einstellen. Wer an der südlichen Ostküste Indiens unterwegs ist, reist am besten von Januar bis April. Der Südwest-Monsun erfasst die Ostküste von Mai bis Oktober und wird gefolgt vom Nordost-Monsun von Oktober bis Dezember.

Monsun in Indien – heiß, feucht, schlammig

Indiens Monsun überzieht das Land von Juni bis September/Oktober mit einer feuchtwarmen Schwüle und anhaltenden Regenfällen. Die Regenzeit beginnt im Süden, dehnt sich nach Norden aus und kehrt wieder zurück in den Süden. Damit ist die regenreiche Zeit im Norden wesentlich kürzer. Umgekehrt gilt, dass sie im Norden auch ihren Höhepunkt erreicht und daher sehr viel stärker ausfällt als im Süden.

Der Monsun bringt ab Ende Mai neben kurzen heftigen Regenschauern auch Gewitter- und Sandstürme mit sich. Zu Beginn des Juli hat er dann auch den nördlichen Teil Indiens und somit das ganze Land erfasst. Es regnet täglich, meist nur kurz aber heftig. Danach scheint meist die Sonne wieder und die Luft ist frisch und die Natur grün.

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